Archiv für die Kategorie 'Allgemein'

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Haha!

Das habe ich.

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Willkommen!

Wie ältere Beiträge verlauten ließen, habe ich zuweilen Probleme mit meinem alten Apple-Bestand - nun habe ich Lilli ins Schlafzimmer an einen gemütlicheren Ort gelassen. Immer bei mir und neu in meinem Leben: Fine!

*strahl*

Achso, ansonsten alles beim alten.

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Voll neu.

Da sich die Dinge in meinem äußerst belustigenden Leben zur Zeit alle umkrempeln, dachte ich, dass es auch mal dringend Zeit für ein Redesign der Seite wird, vor allen Dingen, weil Flash dann doch etwas umständlicher zu aktualisieren ist und ich so - unglaublich aber wahr - mal wieder Photos, welche in meinen Augen entstanden, online stellen kann. Die nächsten Tage!

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Achso, ich seh auch neu aus.

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Welcome Lilli!

Dieses durfte ich gestern Abend begeistert und überaus enthusiastisch brüllen - oder, eingedenk der Tatsache, dass ich alleine wohne und niemand mich hört, in Gedanken sagen.

Denn: Ich habe nun Lilli, den Mac mini. Mit Tastatur und Maus hielt sie Einzug in meine Wohnräume, um mich Zwangswindowsnutzer endlich bekehren zu können.

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Explosive Ambivalenz

Explosive Ambivalenz - eine Bedienungsanleitung!

Die Vereinigung des hochempfindlichen Nitroglycerins und der ambivalenten Konstruktion eines Personal Computers.
Lange Zeit gefahren- und problemlos nutzbar, jedoch ohne ersichtlichen Grund bei einem Schlag, zum Beispiel durch die Fehleingabe eines Passwortes, über eine plötzliche Erhitzung zu einem einem hochpotent explosiven Gemisch wandelbar. Die Metamorphose vom benutzerfreundlichen, unterstützenden und unkompliziert Strukturierten zum stark giftigen Trisalpetersäureester des Glycerins erfolgt binnen Sekunden und hat oftmals einen, zwar nicht tödlichen aber unangenehmen, Systemabsturz zur Folge. Dieser Zustand kann durch die Eingabe eines korrekten Passwortes oder durch die Schaffung einer passenden Außenwelt behoben werden. Um die Kraft der explosiven Ambivalenz abzuschwächen ist es geraten das Ausführen der positiv konnotierten Eingaben zu vermehren und Fehleingaben auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Bei Befolgen dieser Ratschläge ist ein langes, abwechslungsreiches und rundum angenehmes User-Gemisch-Verhältnis problemlos zu leben.

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Das Konzert

Location Soundgarden Dortmund/ 3.IV.2005/ Apocalyptica. Support Angelzoom.

Das Konzert, allgemein eine (meist öffentliche) Aufführung musikalischer Werke. Das klingt in der Theorie nach einem sterilen, kulturell-angehauchtem Musikgenuß, stellt in der harten Realität jedoch vermehrt ein intim angehauchtes, animalisches und zwischenmenschliches Gruppenevent dar. Als praxisorientierter Konzertbesucher findet man sich rechtzeitig am Ort des Geschehens ein um sich unauffällig in die Reihe schwarz-gekleideter und mit viel Stehvermögen ausgestatteten Fans einzugliedern.
Während der einstündigen Wartezeit vor dem eigentlichen Einlaß werden die Nervenstränge höchsten Belastungen ausgesetzt, unter anderem durch das Angebot von Hardcore-Fans, welche sich bereit erklären, den doppelten Preis zu zahlen um noch einen Platz zu ergattern. Nachdem man jegliche Angebote dieser Art nach kurzem abwägen der Pros und Contras abgeschmettert hat ist dieser Zustand jedoch noch mit einer 14tägigen Erholungsreise zu vergleichen und wird sehnlichst zurückgewünscht, wenn man erst den Einlaß überstanden hat und sich fragt, ob es tatsächlich noch möglich ist, diesen Ort lebend zu verlassen, wo doch die Luft anfangs schon so dick ist, dass man sich mit einer Machete den Weg freimetzeln möchte und der Glaube an den Weihnachtsmann dem Wunsch nach ausreichend Sauerstoff und nicht-tropischen Temperaturen vergleichsweise realistisch erscheint.
Kreislaufunterstützend verzichtet man auf den übermäßigen Genuß von Getränken jeglicher Art, um den erkämpften Stehplatz nicht durch das Verrichten von Notwendigkeiten zu gefährden. Ungefähr zu dem Zeitpunkt, an dem man beginnt sich zu fragen, ob man unter Umständen bleibende Rückenschäden oder einen irreperablen Kreislaufzusammenbruch erleiden wird, tritt die Vorband auf die Bühne, überrascht mit einer E-Geige und einer rothaarigen Schönheit, vermag es jedoch nicht, die verharrenden, drängelnden Fans mitzureißen. Von angenervten, durstigen Besuchern wird jedoch jegliche Bewegung eines lebenden Organismus auf der Bühne als willkommene Ablenkung verbucht.
Gegen 21 Uhr Ortszeit treten dann endlich die lange Ersehnten auf den Plan und der Durst und die Rückenschmerzen lösen sich langsam in den wiegenden und wogenden Menschenmassen auf. Weniger angenehm ist der penetrante Schweißgeruch, vermengt mit einer Menge Rauch und Kunstnebel. Auch als störend kann der misanthrope Geneigte das Gedränge im animalischen Kampf um Sicht empfunden werden, welches dafür sorgt, dass man nur knapp Rippenprellungen und Nasenkorrekturen entgehen kann. Dieser Zustand wird aber durch die durchaus vorhandenen musikalischen Künste und die Bühnenperformance der Künstler überaus erträglich gemacht und selbst der hartgesottene Claustrophobiker wird von den Schallwellen mitgerissen und in einen ausgelassenen Hedonisten verwandelt.
Zusammengefasst ist man, wieder an der frischen Luft, überzeugt davon, ausreichend Menschen für die nächste Legislaturperiode mitbekommen zu haben um dann - wieder im heimischen Wohnzimmer - Lust zu verspüren auf das nächste, zwar nicht sterile, aber sehr menschennahe Ereignis.
Ein Konzert.