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Haha!

Das habe ich.

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Willkommen!

Wie ältere Beiträge verlauten ließen, habe ich zuweilen Probleme mit meinem alten Apple-Bestand - nun habe ich Lilli ins Schlafzimmer an einen gemütlicheren Ort gelassen. Immer bei mir und neu in meinem Leben: Fine!

*strahl*

Achso, ansonsten alles beim alten.

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Markus ist mein Held.

Lilli ging es schlecht. Schon seit ein paar Tagen, mit der Zeit verschlimmerte sich ihr Zustand sogar. Wer Lilli ist? Mein Mac, den ich seit einigen Jahren zur Pflege habe - und nach einem misslungenen Softwareupdate ging nichts mehr, kein Update, keine Musik, keine Mails.
Dann kam er - nicht auf einem hohen Roß, sondern mit seinem Auto. Und reparierte meine Lilli.
Vielen Dank!

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Herzi Reloaded?

Die die mich kennen wissen, dass ich eigentlich seit Jahren mit einem iPod in der Tasche durch die Gegend renne. Die die mich nicht kennen wissen es nun auch. Allerdings geschah es zu einer Zeit, dass mein erster iPod “Herzi” (Mögen deine 15 GB ewig in meiner Schublade ruhen) durch diffuse Umstände kaputt ging. Ein Ersatz ward geboren, Herzi Reloaded, der mir fortan mit seinen 40 GB unendlich viel Unterhaltung bieten sollte. Aber wie mein Schicksal es so will, began er kurz nach Ablaufen der Garantiezeit (wann auch sonst?) rumzuspinnen. Die Festplatte hat gekratzt ohne Ende und immer und immer wieder durfte ich tolle Warndreiecke und Ordner betrachten. Also ließ ich Herzi Reloaded fortan neben Herzi in der Schublade. Eines Tages durfte er als externe Notfestplatte wieder in den Einsatz. Und nachdem das ganz gut lief (die Musik einfach lauter machen als das Kratzen der Festplatte zu hören ist) habe ich den Mut gefasst, ihn wieder seinem ursprünglichen Zweck als iPod zuzuführen. Das ging ein paar Tage ein bisschen gut (Abstürze!) - aber nun war seit ein paar Tagen wieder das große Schweigen angesagt. Abgesehen von der Festplatte natürlich, die kratzte munter weiter. Das hat mich heute morgen in einem Anfall von Schaffensdrang so erzürnt, dass ich eine Lichtquelle und einen Schraubenzieher nahm und mich dran machte, Herzi Reloaded zu operieren - mehr als kaputt machen konnte ich ihn ja nicht. Und siehe da, nach ein bisschen alles auseinander nehmen, säubern und rumwackeln (Frauen machen das so!) ging er an. Ohne Kratzen! Keine Ahnung, was ich getan habe, aber das tat ich perfekt. Also wieder zusammengefriemelt und nun bete ich, dass das Kratzen wegbleibt und die Festplatte ihren Dienst wieder tut. Aber bisher sieht und hört es gut aus. Dementsprechend werde ich meinen geliebten iPod nun umbenennen.

Herzi Immortal - mögest du deinem Namen alle Ehre machen!

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Voll neu.

Da sich die Dinge in meinem äußerst belustigenden Leben zur Zeit alle umkrempeln, dachte ich, dass es auch mal dringend Zeit für ein Redesign der Seite wird, vor allen Dingen, weil Flash dann doch etwas umständlicher zu aktualisieren ist und ich so - unglaublich aber wahr - mal wieder Photos, welche in meinen Augen entstanden, online stellen kann. Die nächsten Tage!

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Achso, ich seh auch neu aus.

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Zurück in der Gegenwart.

Mal was ganz Neues, wir beginnen mit einem Zitat:

“Zum ersten Mal erkannte er, dass jemand, der ein Geheimnis bewahren will, es auch vor sich selbst bewahren muss. Man muss ständig um sein Vorhandensein wissen, aber bis die Notwendigkeit besteht, darf man es nie in irgendeiner benennbaren Form ins eigene Bewusstsein drängen lassen.” George Orwell - 1984

Die letzten Tage habe ich viel Zeit zum Lesen und die Zeit, die ich nicht zum Lesen nutze, die wird von mir verdacht. Vieles scheint im Umbruch, in mir, in meiner Umgebung und nicht zuletzt in der Gesellschaft. Der oben genannte Satz klingt nach, bringt Angst und gleichzeitig Hoffnung mit sich - als würde das Zwiedenken, wie Orwell es nennen würde, um sich greifen. Angst, dass Dinge verdrängt werden, die offensichtlicher nicht sein können - Hoffnung, weil eben diese Ängste sich im richtigen Moment als Erlösung erweisen könnten. Ist es falsch, an etwas zu glauben, was nicht existiert? Existiert etwas nicht, weil man daran glaubt? Fehlt der Glaube an etwas, was exisitiert? Ruht ein Geheimnis in jedem, nur um in rechten oder unrechten Moment an die Oberfläche zu kommen und im warten darauf ab und an daran zu kratzen? Manchmal schaut man sich um, blickt auf das Leben, dass einen allzeitlich umgibt. Hoffnung gibt an warmen Sommertagen und schmerzlich um sich greift in kalten Wintern. Jetzt ist gestern, gestern erscheint wie heute, die Zukunft so fern wie die Vergangenheit und das Jetzt ist in jeder Sekunde ein anderes. Was ist? Eine Aneinanderreihung von schönen und schlechten Momenten, ein Spiel mit dem Feuer, ein Einkehren in einen Eisschrank, ein Spaziergang auf einer Wiese, früh im Morgentau, dessen Schicksal die aufgehende Sonne besiegelt. Und das Ganze von vorne. Angst breitet sich aus beim Gedanken an die Vergangenheit, die Zukunft, das Jetzt. Hoffnung breitet sich aus beim Gedanken an die Vergangenheit, die Zukunft, das Jetzt. Der Gedanke, was am Ende gewinnen mag? Ein kurzer Augenblick der Angst, ein Aufkeimen der Hoffnung. Was zuletzt bleibt? Ich. Am Ende bleibt immer nur das Eine. Und am Ende des Einen wartet das Nichts. Das Leben für nichts? Das war es dann, dass Wunder des Lebens?

“Nehmen sie Julia! Nicht mich! Julia! Mir ist gleich, was sie mit ihr machen” George Orwell - 1984

Letzten Endes ist jeder (!) sich selbst der nächste. Aber was wäre das Leben ohne Hoffnung?

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Katzen in the town.

Ich verfüge seit nunmehr einigen Wochen über zwei Kätzchen. Beziehungsweise sie über mich. Schwarze Katzen, weiße Pfoten, weißes Lätzchen, ideal für schwarz-weiß-Denker. Seit drei Tagen haben können sie einen neuen Trick: Ich betrete die Wohnung und die beiden - namentlich Tennessee und Scotch - verlassen sie. Ich bin im ersten Moment sehr stolz und im zweiten stehe ich an der Wohnungstür und versuche die beiden wieder in die trauten vier Wände zu locken. Wenn das nicht hilft, dann quietsche ich mit der Küchentür (also immer) und die beiden kehren um, in der Hoffnung auf Futter. Katzen sind eben auch nur Menschen. Meine beiden, willkommen in meinem Leben!

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Welcome Lilli!

Dieses durfte ich gestern Abend begeistert und überaus enthusiastisch brüllen - oder, eingedenk der Tatsache, dass ich alleine wohne und niemand mich hört, in Gedanken sagen.

Denn: Ich habe nun Lilli, den Mac mini. Mit Tastatur und Maus hielt sie Einzug in meine Wohnräume, um mich Zwangswindowsnutzer endlich bekehren zu können.

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Nerven wie Drahtseile…

Die S1, irgendwo zwischen Duisburg und Düsseldorf, ein Biotop für sich. Sobald die Türen geschlossen sind, arrangieren sich die Individuen untereinander, Machtkämpfe um Plätze und Unterbringungsmöglichkeiten finden schnell ein Ende und es kehrt Frieden ein in das letzte Paradies des Menschen - den öffentlichen Nahverkehr. Jedoch, jedes Mal, wenn sich die Türen öffnen, dringen Fremdkörper ein in den ruhigen, schlauchförmigen Lebensraum. Und bringen zuweilen kuriose Dialoge mit.

Das aktuellste Beispiel für derartige Kuriositäten hörte ich vor ein paar Tagen. Zwei Passanten, zufällig Mann und Frau, betreten das Paradies. Sie setzen sich geräuschvoll und raschelnd hin. Stille kehrt ein, man will gerade aufatmen, hofft auf den Moment, in dem sich die Türen schließen und die böse Aussenwelt hermetisch abgeriegelt wird - da spürt man plötzlich, dass diese Individuen sich noch einmal über die Platzwahl auseinandersetzen wollen. Ein kurzer prüfender Blick über die Schulter… hm, sieht doch ganz gut aus. Viererabteil, zwei Menschen, passt. Oder? Die Frau sitzt in Fahrtrichtung, natürlich erst wenn der Zug in Bewegung ist. Das scheint nicht nur mir aufgefallen zu sein - sondern auch ihr.

“Oder willst du lieber in Fahrtrichtung sitzen?”

Und er antwortet mit einer Stärke, die an King Kong erinnert:

“Nein, noch geht es…..”

Noch geht es? Der Zug ist nicht abgefahren, aber es geht trotzdem noch? Dieser Mann kann wirklich auf der Stelle GEGEN die Fahrtrichtung sitzen? Alle Achtung, so einen resistenten Magen muss man erst mal aufweisen können. Kurz hardere ich mit dem Gedanken aufzuspringen um ihm meine überschwengliche Bewunderung vermitteln zu können. Jedoch, auch ich will es nicht zerstören; das letzte Paradies.

Natürlich könnte es passieren, dass ein Autoschloss bei milden 24 Grad, Sonnenschein und ausreichender Versorgung mit sonstigen Verkehrsmitteln, Nahrung, Getränken und dem Vorhandensein von hilfsbereiten Menschen der angrenzenden ADAC-Niederlassung seinen Dienst verweigert.
Jedoch ist vermutlich die Wahrscheinlichkeit an einem Samstag Nachmittag im Lotto zu gewinnen - natürlich ohne überhaupt getippt zu haben - und zeitgleich noch einen Blitzein- und einen terroristischen An-schlag zu überleben, um DANN auch noch einen Parkplatz vor der Haustür zu bekommen ungleich höher.
Einen ersten Beweis für meine tiefschürfende Theorie durfte ich heute erleben. Meine Mutter nahm für unsere Spritztour in den nahen Schrebergarten den Wagen meines Vaters, welcher selbstredend drei Stunden vorher gen China aufgebrochen war, um ja nicht als möglicher Ansprechspartner zur Seite zu stehen. Aber erst einmal sah es auch nach einem ganz gewöhnlichen Sonntagnachmittag in Deutschland aus, alles war grau, das Wetter tendierte zwischen Schnee und Regen hin- und her und der Frühling war (und ist) gefühlte Lichtjahre und 15 Grad entfernt. Aber all das ist man ja schon zur Genüge gewohnt - die Stimmung wurde also erst in dem Moment schlecht, wo meine Mutter nach einem Rundgang durch die sibirische Eiswüste den unheilverkündenen Satz “Ich glaub, das Auto geht nicht mehr auf” aussprach.

Der Satz an sich löst keine Panik aus, schließlich hört man ja öfter mal Sätze wie “Das geht auf keinen Fall” - und löst das angeblich apokalyptische Problem mit einem lässigen Fingerschnippen. In dem Fall musste ich von dem lässigen Fingerschnippen sogar auf ein energisches Rütteln an der Tür hochschrauben. Jedoch ohne nennenswerten Erfolg, vom Schwanken des Wagens mal abgesehen, welches zwar eindrucksvoll meine Bärenkräfte bewies, jedoch das Schloss an sich nicht im mindesten beeindruckte.

Meiner Mutter wurde dieser Stress nach unglaublichen 40 Sekunden zuviel und sie entschloss sich dazu, umgehend in den Schrebergarten zurückzukehren, um etwas nachzuschauen. Also stand ich mutterseelenalleine vor einem Opel Vectra, welcher sich weigerte mehr als den Kofferraum von sich preiszugeben. In mir gewann der Gedanke oberhand, dass man doch durch eben diesen einsteigen könnte. Leider leider besitzt ein Opel Vectra einen “echten” Kofferraum, was mich dazu veranlasste im Kofferraum zu sitzen, die Schuhe auf die Straße geschmissen, die Mütze schräg aufgesetzt und nachdenklich vor der Rückwand und ihrem geheimen Schließmechanismus zu meditieren. Den verwunderten Passanten winkte ich aufmunternd zu, was sie so beeindruckte, dass sie ihren Weg fortsetzten.
Schließlich ward der Mechanismus der Armlehne überwunden, was ein sage und schreibe 50 x 20 cm breites Loch mittig in der Rücklehne öffnete. Es war sicher ein grandioser Anblick, wie ich meinen Kopf und den rechten Arm durch eben dieses stopfte, um endlich die ganze Rückbank umklappen zu können und das Wageninnere zu erobern. Leider musste ich dort deprimiert feststellen, dass sich die hinteren Türen zwar öffnen ließen - die vorderen jedoch nicht. Starten und fahren ging aber. Ist nur ein wenig umständlich dauernd durch den Kofferraum einzusteigen. Der Bedienungsbroschüre von Opel konnte ich immerhin entnehmen, dass es sich um die mechanische Diebstahlsicherung handelte, welche meine Mutter versehentlich aktivierte. Sehr tolle Erfindung, welche sich nur per Zufallsprinzip deaktivieren lässt. Klasse. Vor allem, da das Auto ja dennoch zu fahren war, wenn man auch durch den Kofferraum einsteigen muss. Sehr sehr sinnvoll.
Zufällig kreuzte ein weiterer Gartenbesitzer unseren Weg - welcher ebenso zufällig bei einem Schlüsseldienst tätig ist. Aber auch das half uns, dem Auto und in der Situation nicht weiter, da man - nachdem man alles vorsichtshalber nochmal wiederholte, was ich schon ausprobierte hatte, selbstredend ohne Erfolg - zu dem Schluß kam, dass da nur eine Werkstatt helfen kann. Nach kurzer Zeit standen Mutter und Tochter also wieder alleine vor dem Auto, welches sich strikt weigerte irgendwie die Vordertüren zu öffnen.
Noch eine Zigarettenpause gab man mir Zeit, den Wagen zu öffnen, danach würde ich ihn mit meiner Mutter auf der Rückbank zumindest auf der heimischen Straße parken und bis Montag warten.

Und in diesen fünf Minuten geschah das Unglaubliche - mit all meiner Nachdrücklichkeit und telephatischen Kraft versuchte ich ein letztes Mal den Wagen zu öffnen - und ein *klick* sagte mir plötzlich, dass die Mechanik endlich den Kampf gegen mich verloren hatte. Der Wagen war offen, was von frenetischem Gejubel unsererseits begrüßt wurde.
Der einzige Wehrmutstropfen an der Sache: Trotz Bedienungsanleitung und fachmännischer Hilfe haben wir keinerlei Ahnung, wie man diese Diebstahlsicherung nun wirklich und professionell entsichert. Oder funktioniert es vielleicht wirklich nur in Kombination mit Fluchen, Rütteln und Ausprobieren? Sozusagen eine Random-Sicherung? Wer weiß - ich hoffe nur, das nicht rausfinden zu müssen.
Und nun ein abschließender Kommentar, gewidmet meiner Mutter:
Mama, zum Schließen machst du eine viertel Drehung nach RECHTS, zum Öffnen etwas mehr als eine halbe Drehung nach LINKS. Niemals mehr. Und niemals weniger!

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